EASE KI-basierte Assistenz für forensische Ermittlungen auf See

Motivation

Jüngsten Fälle der Vergangenheit haben gezeigt, dass die manuellen Ermittlungstätigkeiten zu gemeldeten Vorfällen auf See einen erheblichen Teil der täglichen Arbeit von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben ausmacht. Insgesamt ist zu beobachten, dass die Arbeitsvorgänge und die unterstützenden Werkzeuge oftmals nicht optimal auf die Bedürfnisse der involvierten Benutzergruppen zugeschnitten sind, so dass manche Ermittlungen nur mit signifikantem Zeitversatz durchgeführt werden können. Doch gerade zu Beginn eines Vorfalls sind schnelles Handeln und gezielte Maßnahmen von entscheidender Bedeutung. Unter dem Aspekt einer Prävention ist es ebenso wichtig, Vorfälle zeitnah und effizient zu bearbeiten, um eine abschreckende Wirkung für zukünftiges kriminelles Handeln zu bewirken.

In EASE sollen innovative KI-Verfahren mit völlig neuen Assistenz- und Interaktionstechnologien erforscht und evaluiert werden, um die Effizienz forensischer Ermittlungstätigkeiten im maritimen Bereich signifikant zu verbessern und insbesondere die Aufklärungsquote bei zeitkritischen Fällen drastisch zu verbessern. Es gilt, aufgabenorientierte Interaktionskonzepte zu entwerfen, welche die maritimen Akteure situationsgerecht unterstützen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen potentiell allen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, nationalen und internationalen Sicherheitszentren, sowie kommerziellen Akteuren wie zum Beispiel Reedereien oder Betreibern maritimer Infrastrukturen dienen.

EASE

Laufzeit

Start: 01.11.2019
Ende: 30.04.2022

Fördermittelgeber