Welche Rolle spielt Technologie für neurodivergente Menschen in Bildung und Arbeitswelt? Und wann unterstützt sie Teilhabe, Selbstbestimmung und Zugang – oder schafft neue Barrieren?
In diesem Vortrag geben Dr. Sabrina Burtscher und Prof. Dr. Kathrin Gerling Einblicke in aktuelle Perspektiven aus der Human-Computer Interaction und beleuchten, wie Technologie zur Stärkung oder auch Einschränkung neurodivergenter Menschen beitragen kann.
Neurodivergente Personen – zum Beispiel autistische Menschen oder Menschen mit ADHS – erleben Lern-, Arbeits- und Lebensumgebungen auf unterschiedliche Weise. Dabei geht es immer auch um Fragen von Zugang, Teilhabe, Selbstbestimmung und passenden Rahmenbedingungen.
Technologie kann hier viel ermöglichen: Sie kann unterstützen, Barrieren abbauen und individuelle Arbeits- und Lernprozesse erleichtern. Gleichzeitig kann sie aber auch zusätzliche Hürden schaffen, Ausschlüsse verstärken oder neue Formen von Reibung erzeugen.
Im Mittelpunkt des Vortrags steht daher die Frage, wie unterstützende Technologien sinnvoll in Bildungs- und Arbeitskontexte integriert werden können. Zum Abschluss geben die Referentinnen konkrete Empfehlungen für den Alltag von Studierenden und Mitarbeitenden in der Hochschulbildung.
Veranstaltungsdetails
Datum: Dienstag, 02. Juni 2026
Uhrzeit: 10:00 bis 12:00 Uhr
Ort: OFFIS e.V. – Institut für Informatik, Escherweg 2, 26121 Oldenburg
Raum: Meetingraum F02
Vortragssprache: Englisch
Referentinnen:
Dr. Sabrina Burtscher
Prof. Dr. Kathrin Gerling
Wir freuen uns über Teilnehmende aus unserem Netzwerk „Oldenburg und umzu“, die sich für Diversity & Inclusion, Bildung, Arbeitswelt, Technologiegestaltung und digitale Teilhabe interessieren.