VVMethoden Verifikations- und Validierungsmethoden automatisierter Fahrzeuge Level 4 und 5

Motivation

Eines der zentralen Handlungsfelder um Vertrauen in automatisierte Fahrzeuge zu schaffen, ist die Entwicklung geeigneter Test- und Absicherungsverfahren. Diese haben direkte Auswirkung auf den zukünftigen Erfolg vollautomatisierter und autonomer Fahrzeuge sowie die künftige Wertschöpfungskette und Kostenstruktur der Produkte. Es wird geschätzt, dass das Verifizieren & Validieren, nach der Entwicklung und Herstellung der Umfeldsensorik und der Steuergeräte, den drittgrößten Anteil an der Wertschöpfung für automatisiertes Level 4/5 Fahrzeuge haben wird. Es ist somit wirtschaftlich von großem Interesse den Prozess der Verifikation und Validierung effizient und kostengünstig im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben zu beherrschen. Voraussetzung hierfür ist, dass Sicherheitsanforderungen und Spezifikationen für vollautomatisierte und autonome Fahrzeuge abgeprüft und verifiziert werden können (Verifikation) und der Nachweis erbracht werden kann, dass mit diesen Anforderungen und Spezifikationen vollautomatisiertes und autonomes Fahren auf öffentlichen Straßen sicher umgesetzt werden kann (Validierung) – unter der geltenden Maßgabe von Objektivität, Rechtssicherheit und Kosteneffizienz.

OFFIS leitet hierbei das Teilprojekt „Kritikalitätsanalyse“ dessen Ziel die Strukturierung der urbanen Verkehrswelt ist. Hierzu werden die relevanten Gefährdungen im Zusammenhang mit dem automatisierten Fahren identifiziert, bewertet und geeignete Strategien für den Umgang mit diesen Gefährdungen entwickelt. Die Ergebnisse der Kritikalitätsanalyse bilden somit die Grundlage für die anschließende Sicherheitsargumentation.

Ziele

Das Gesamtziel des Projektes ist die Entwicklung von Methoden für den Sicherheitsnachweis von vollautomatisierten und fahrerlosen Fahrfunktionen und Fahrzeugen (Level 4/5 nach VDA-Definition) zur Homologation im urbanen Umfeld.

Technologien

Automatisiertes Fahren, Sicherheitsnachweis, Verifikation & Validierung.

Personen

Projektleitung Extern

Roland Galbas (Robert Bosch GmbH), Dr. Mark Schiementz (BMW AG)
Publikationen
Fundamental Considerations around Scenario-Based Testing for Automated Driving

Neurohr, Christian and Westhofen, Lukas and Henning, Tabea and de Graaff, Thies and Möhlmann, Eike and Böde, Eckard; 2020 IEEE Intelligent Vehicles Symposium (IV); 2020

Partner
AUDI AG
www.audi.de
BMW AG
www.bmw.de
Bundesanstalt für Straßenwesen
www.bast.de
Continental Teves AG & Co. oHG
www.continental-automotive.com/
Daimler AG
www.daimler.com
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
www.dlr.de
dSpace
www.dspace.de
Ford-Werke GmbH
www.ford.de
Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Forschung e.V.
www.fraunhofer.de
FZI Forschungszentrum Informatik
www.fzi.de
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH)
www.rwth-aachen.de/go/id/hi
Opel Automobile GmbH
www.opel.de
PROSTEP AG
www.prostep.com
Robert Bosch GmbH
www.bosch.de
TU Braunschweig
www.tu-braunschweig.de
Technische Universität Darmstadt
www.tu-darmstadt.de
TÜV SÜD Auto Service GmbH
www.tuvsud.com/de
Valeo Schalter und Sensoren GmbH
www.valeo.de
Visteon
www.visteon.com
Volkswagen AG
www.volkswagen.de
ZF Friedrichshafen AG
www.zf.com
VVMethoden

Laufzeit

Start: 01.07.2019
Ende: 30.06.2023

Website des Projekts

Fördermittelgeber

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