Sebastian Lehnhoff Chairman der openKONSEQUENZ Architecture & Quality Committees

22.04.2016 Energie

Die openKONSEQUENZ Kooperation hat sich zum Ziel gesetzt, das Softwaremodell der Zukunft für die Aufgaben der Netzführung und den Einsatz in Netzleitstellen zu etablieren. Bisher ist die Software-Landschaft von herstellergebundenen und proprietären Lösungen geprägt. Mit openKONSEQUENZ wird es möglich, Software-Module auf Basis von Open Source herstellerübergreifend entwickeln zu lassen. Durch dieses Vorgehen wird eine deutliche Reduzierung der Kosten, eine höhere Umsetzungsgeschwindigkeit und eine Steigerung der Qualität erwartet.

Zur Sicherung dieser Eigenschaften wurde während eines zweitägigen Workshops am 20. und 21. April 2016 das Architecture Committee und das Quality Committee der openKONSEQUENZ gegründet und Prof. Sebastian Lehnhoff zu deren Chairman gewählt. Prof. Lehnhoff übernimmt damit die Leitung der Arbeitsgruppen, welche Richtlinien für Software- sowie Systemarchitekturen und Qualitätsanforderungen an Quellcode, Dokumentation, Test, Deployment sowie Integration für openKONSEQUENZ-Module vorgibt. Während des Workshops wurden bereits erste wichtige inhaltliche Fragen hinsichtlich der Themen geklärt, die einer Ausschreibung neuer Module durch das openKONSEQUENZ-Konsortium im Wege standen.

openKONSEQUENZ ist eine Kooperation der Netzbetreiber Main-Donau Netzgesellschaft mbH, NETRION GmbH, e-netz Südhessen GmbH & Co. KG, Netz Leipzig GmbH, EWR Netz GmbH, Westnetz GmbH sowie EWE NETZ GmbH, der Softwarehersteller BTC AG, SAG  sowie der IBM Deutschland GmbH und der DNV GL KEMA IEV GmbH mit dem OFFIS.

Mehr zu openKONSEQUENZ finden Sie unter http://www.openkonsequenz.de