Rittal nutzt AC4DC Projekt-Ergebnisse in RiMatrix S

23.07.2013 Energie

Das Projekt „AC4DC“ (Adaptive Computing for Green Data Centers) hat sich zum Ziel gesetzt, Rechenzentren hinsichtlich ihrer Auslastung und Energieeffizienz zu optimieren. Seit dem Start im Jahr 2011 wurden zahlreiche wichtige Erkenntnisse gewonnen. Jetzt präsentiert Konsortialführer und Projektleiter Rittal die erste praktische Anwendung der Forschungsergebnisse im neuen modularen Rechenzentrumskonzept RiMatrix S.

Geht es um Auslastung und Energieverbrauch, werden in vielen Rechenzentren und IT-Umgebungen nur Einzelsysteme betrachtet und optimiert. Kapazitäten bleiben ungenutzt, weil Virtualisierung, die zu einer höheren Auslastung führen könnte, noch nicht in allen Bereichen im Einsatz ist. Diese mangelnde Effizienz führt unter anderem zu einem unnötig hohen Energieverbrauch, der aus Kosten- und Umweltschutzgründen gesenkt werden muss. Schließlich hat die Bundesregierung im Juni 2011 beschlossen, den Stromverbrauch bis 2020 um zehn Prozent zu senken. Das Forschungsprojekt AC4DC setzt sich seit seinem Start im Mai 2011 intensiv mit der Energieeffizienz von Rechenzentren auseinander. Ziel ist, den Betrieb eines IT-Systems, bestehend aus Anwendern, Server und Speichersystemen, Anwendungen und der physischen Infrastruktur, ganzheitlich zu optimieren.

Die ersten Forschungsergebnisse aus AC4DC finden nun in der Praxis Anwendung. Rittals neues standardisiertes Rechenzentrumskonzept RiMatrix S hat Konzepte aus AC4DC umgesetzt, um die Effizienz eines Rechenzentrumsmoduls zu garantieren. Der Controller in RiMatrix S Server-Modulen kombiniert Daten aus allen Infrastrukturkomponenten, um über komplexe, aus Praxisdaten abgeleitete Algorithmen den perfekten Betriebspunkt für das Rechenzentrum zu finden. Auf diese Weise kann er jederzeit die maximale Effizienz sicherstellen.

Weitere Informationen finden Sie in der Rittal-Pressemitteilung.