OFFIS-Forschung erhöht Sicherheit zu Wasser wie zu Land

18.04.2012 Pressemitteilung

Tragische Unfälle sind leider sowohl im Offshore-Bereich, als auch in der Logistik keine Seltenheit. Zwei Forschungsprojekte des Oldenburger Informatikinstitutes OFFIS sollen dies ändern und stellen ihre Ansätze und Ergebnisse vom 23. - 27. April 2012 auf der Hannover Messe vor.

Offshore-Operationen wie die Errichtung oder Wartung von Windenergie-Anlagen sind für die beteiligten Akteure risikoreich. Sie sind sehr komplex, da Sie vielen verschiedenen Einflussfaktoren unterliegen, die weit über die offensichtlichen wie Wind, Seegang und Wetter hinausgehen. Im Rahmen der Hannover Messe 2012 zeigt der Projektverbund SOOP auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen in Halle 2 Standnummer A10 neue Verfahren und Werkzeuge, die Offshore-Operationen sicherer machen sollen. Planungswerkzeuge für die sichere Gestaltung der Abläufe und ein Assistenzsystem für Schiffs- und Kranführer sind dabei nur eine von mehreren Optionen.

Der Einsatz von autonomen Logistik- und Transportfahrzeugen in einer gemeinsamen Umgebung mit Personen – zum Beispiel der Einsatz von fahrerlosen Gabelstaplern auf einem Logistikhof - birgt ebenfalls ein hohes Risiko. Derzeit versucht man noch, dies über eine Einschränkung der Fahrgeschwindigkeit, oder über das Sperren der Einsatzgebiete dieser Fahrzeuge für Personen zu minimieren. Das Projekt SaLsA, das in Halle 17 Standnr. E56 zusammen mit der Firma Götting ausstellt, zeigt Möglichkeiten für die Entwicklung von autonomen Transportfahrzeugen im Logistikbereich auf, die in einer gemeinsamen Umgebung mit Personen eingesetzt werden können.

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