Neues Projekt Herkunftsnachweisregister (HKNR) gestartet

01.02.2011 Energie

Die europäische Richtlinie 2009/28/EG zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen verpflichtet die Mitgliedstaaten, Herkunftsnachweise für Strom aus erneuerbaren Energien elektronisch bereitzustellen und nachzuhalten.

Durch das Projekt Herkunftsnachweisregister (HKNR) werden das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit als Auftraggeber und das Umweltbundesamt als die voraussichtliche zuständige Stelle dabei unterstützt, dieses neue System fachgerecht aufzubauen. Das Vorhaben hilft insbesondere dabei, die konzeptionellen Fragen des einzurichtenden Herkunftsnachweisregisters zu klären und bearbeitet darüber hinaus umfangreiche rechtliche Fragestellungen in diesem Kontext, bis hin zur Ausarbeitung mehrerer Entwürfe für die entsprechenden Verordnungen. Zudem werden die Voraussetzungen für die zeitnahe Entwicklung einer Software für das deutsche Herkunftsnachweisregister bzw. für die Entscheidung zur Beschaffung einer evtl. bereits existierenden geeigneten Software geschaffen. 
 Das Projekt läuft unter Führung des Öko-Instituts und mit Beteiligung der Anwaltskanzleien Becker Büttner Held (BBH) und Kuhbier sowie der Universität Potsdam. 

Im OFFIS erstellen die Gruppen Energiemanagement und Softwaretechnik des Bereichs Energie gemeinsam ein Konzept für das Softwaresystem, mit dem das bundesweite Herkunftsnachweisregister umgesetzt werden soll, und unterstützen die Uni Potsdam bei der Analyse der Prozesse, die entsprechend in den betroffenen Verwaltungen umgesetzt werden müssen.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen ist Ulrike Steffens - FuE-Bereich Energie Gruppenleiterin "Energiemanagement".