Mit KI gegen Versorgungsengpässe – Projekt PROVIDER gestartet Anfang Februar fand im OFFIS das Kick-off-Meeting zum Forschungsprojekt PROVIDER statt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines innovativen Frühwarnsystems für Versorgungsengpässe in Deutschland.

10.02.2026 Energie

Anfang Februar fand im OFFIS das Kick-off-Meeting zum Forschungsprojekt PROVIDER statt.

KI-gestützte Überwachung von Lieferketten

Unter der Leitung von Dr.-Ing. Eric Veith arbeitet das OFFIS gemeinsam mit den Projektpartnern InfAI – Institut für Angewandte Informatik, Technische Universität Chemnitz, Leuphana Universität Lüneburg, DATEV eG und IAK Agrar Consulting GmbH an einer Lösung, die Risiken in Lieferketten frühzeitig erkennt – lange bevor Engpässe entstehen.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt nutzt KI-gestützte Simulation zur kontinuierlichen Überwachung von Lieferketten. Durch die Kombination aus Knowledge Graphen (intelligente Wissensnetze), Deep Reinforcement Learning (selbstlernende KI) und aktuellen Nachrichtenanalysen lassen sich kritische Entwicklungen vorausschauend bewerten und Entscheidungsträger rechtzeitig informieren.

Fokus auf nicht-kritische Infrastruktur

Besonders im Fokus des Projekts stehen versorgungsrelevante Güter außerhalb der klassischen kritischen Infrastruktur, die bisher nicht ausreichend in Krisenplanungen berücksichtigt werden. Hier setzt PROVIDER an und schließt eine wichtige Lücke in der Versorgungssicherheit.

Anwendungsfälle gesucht

Das Projektteam ist auf der Suche nach konkreten Anwendungsfällen aus der Praxis. Interessierte können sich per E-Mail an owner-provider-newsletter(at)lists.offis.de wenden.

Kontakt
Dr.-Ing. Eric Veith