BMWi fördert Ergebnisübertragung von AC4DC für effizientere IT-Arbeitsplätze

05.06.2014 Energie

Ein Ziel des vom BMWi geförderten und bis Mai 2014 laufenden Projekts AC4DC bestand darin, den Betrieb eines Rechenzentrums durch ein dynamisches Last- und Powermanagement (LPM) von Servern und Diensten unter Berücksichtigung der Systemeigenschaften energetisch und ökonomisch zu optimieren. Das LPM sorgt dafür, dass jederzeit nur so viele Server aktiv sind, wie von den darauf betriebenen Diensten auch tatsächlich benötigt werden. Mit einer prototypischen Umsetzung wurde demonstriert, dass der Energiebedarf der IT um über 50% reduziert werden kann.

Im Rahmen einer Projektverlängerung wird das LPM für den Anwendungsfall der Virtual Desktop Infrastructures (VDI) optimiert, welches neben einem hohen Einsparpotential ein erhöhtes Verwertungspotential bietet. Durch die Konzentration auf einen Anwendungsfall können Nutzungsprofile der virtuellen Desktops analysiert und klassifiziert werden. Indem das LPM diese Profile für die Steuerentscheidungen berücksichtigt, kann das Einsparpotential angehoben werden. Zudem werden in VDI-Umgebungen in der Regel homogene Server betrieben. Die geringeren Variationen auf der Hardware- sowie auf der Software-Seite vereinfachen eine robuste Umsetzung. Außerdem steigt die Akzeptanz einer späteren Anwendung in Produktivsystemen, da Ressourcenengpässe bei virtuellen Desktops weniger schwerwiegen als in unternehmenskritischen Anwendungen wie z.B. SAP-Systemen.

Die Projektverlängerung läuft voraussichtlich bis November 2014 unter dem Namen LPM4VDI.