Petal Beratungsleistung bei der Qualitätssicherung des XML-Formates (sorry - only available in German)

Goal

Das Format PETAL (PictureE Text Annotation Language) wurde an der Universität Lüneburg im Bereich "Hypermediale Bild-, Text-, Videoarchive" entwickelt. Es basiert auf der Extensible Markup Language (XML). Mit Hilfe des PETAL-Formats lassen sich komplexe Dokumente, bestehend aus Texten, Bildern und Videosequenzen beschreiben. PETAL erlaubt u. a. die Verlinkung verschiedener Dokumentobjekte und die Beschreibung fraktaler Bildstrukturen. OFFIS war bei der Spezifizierung des Formates beratend tätig. Insbesondere konnte eine konsequente Trennung der semantischen Beschreibung der Dokumente von den Aspekten des Layouts und der Ergonomie bei der späteren Betrachtung des Dokumentes in einem Browser erzielt werden. Dadurch wurde die Qualität des PETAL-Formates hinsichtlich der Darstellungsmöglichkeiten, der Wartbarkeit, der Interoperabilität mit verarbeitenden Systemen und des logischen Aufbaus wesentlich verbessert.Die Entstehung des Formates ist eng mit der digitalen Beschreibung des Ensembles "Öl auf Leinwand." der Künstlerin Anna Oppermann verbunden (siehe Abbildung).

 

Ein Teil der Ausstellung (Bild © Elke Walford)Hier wurde PETAL exemplarisch zur Beschreibung eines sehr komplexen künstlerischen Objektes eingesetzt.Das ungefähr 600 Einzelobjekte umfassende Ensemble besteht aus Zeichnungen, Videos, Texten der Künstlerin, Zeitungsausschnitten und Skulpturen. Insbesondere befinden sich in dem Ensemble Bilder, die das Ensemble zu einem früheren Zeitpunkt darstellen. Dadurch ist im Laufe der Geschichte dieses Werkes eine fraktale Struktur gewachsen. Die digitale Beschreibung und Katalogisierung dieses Ensembles ist somit nicht nur aus kunstwissenschaftlicher Sicht eine große Herausforderung, sondern auch aus informationstechnischer Sicht.Die Erstellung eines Werkzeuges zur automatischen Konvertierung der PETAL-Dateien in HTML-Seiten ist abgeschlossen. Dadurch soll eine Darstellung des Ensembles und die Navigation durch die einzelnen Objekte mit Hilfe eines konventionellen Web-Browsers ermöglicht werden. Die Realisierung erfolgte durch OFFIS in Zusammenarbeit mit der Universität Lüneburg.

 

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