Tagungsbeitrag
Kim Grüttner; Frank Oppenheimer; Wolfgang Nebel; Jan Freuer; Joachim Gerlach
Dieser Beitrag beschreibt am Beispiel eines videobasierten Fahrassistenzsystems ein Verfahren, welches ein ausführbares C++-Modell durch schrittweise manuelle Verfeinerung und automatische Synthese in eine Hardware/Software-Implementierung überführt. Als Grundlage der durchgeführten Experimente dient das mittlerweile in Serie produzierte "Night Vision"-System von Bosch. Dabei handelt es sich um ein Infrarot-Videosystem, welches dem Fahrer ein Bild des Geschehens vor dem Fahrzeug liefert. Er wird insbesondere im Fall von eingeschränkten Sichtverhältnissen - etwa bei Nacht, Dämmerung oder Nebel - mit zusätzlichen Informationen versorgt, die mit dem alleinigen Einsatz der Augen nicht zu erlangen sind. Da der Entwurf moderner Fahrerassistenzsysteme sehr aufwendig ist, erfolgt er nach einem festgelegten Entwurfsablauf. Der vorliegende Artikel schlägt eine Erweiterung dieses Entwurfsablaufs vor. Am Beispiel des "Night Vision"-Systems werden die Vorzüge hinsichtlich Simulationsperformance, Codequalität, Wiederverwendung und automatischer Synthese gezeigt, die zu einer Steigerung der Entwurfseffizienz führen.
10. Braunschweiger Symposium AAET 2009 - Automatisierungs-, Assistenzsysteme und eingebettete Systeme für Transportmittel
2009