Die Gruppe Energiemanagement beschäftigt sich mit Methoden der Informatik um aufbauend auf elektrotechnischen, sozialwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Ansätzen eine Beurteilung unterschiedlicher Szenarien der zukünftigen Energieversorgung zu ermöglichen. Dabei bildet eine postfossile und dezentrale Energieversorgung als Vision die Grundlage der Themenschwerpunkte:
Die zunehmende Anzahl regenerativer Erzeuger und steuerbarer Verbraucher eröffnet die Möglichkeit, einen lokalen Ausgleich von Stromerzeugung und -verbrauch zu erreichen. In unseren Projekten entwickeln wir für diesen Themenbereich geeignete Koordinationskonzepte, bewerten deren Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit in Simulationen und setzen sie gemeinsam mit unseren Partnern aus Industrie und Forschung in der Praxis um. Gleichzeitig untersuchen wir die Frage, welche IT-Architekturen für die Einbindung dezentraler Akteure in Energiemärkte geeignet sind, unter Berücksichtigung der Sicherheit von Daten und Systemen. Ansehen
Im Rahmen der Projektarbeit und Forschungsaktivitäten der Gruppe Energiemanagment entstehen kontinuierlich forschungsrelevante Arbeiten. Die Gruppe präsentiert sich dabei sowohl auf nationalen und internationalen Konferenzen, Symposien und Workshops als auch in Fachzeitschriften und Literatur. Eine Liste der bisherigen Publikationen findet sich hier
Wir wollen mit unseren Themen und Forschungsaktivitäten einen Beitrag leisten, die Energieversorgung von morgen nachhaltig mitzugestalten. Wenn wir dafür Ihr Interesse wecken konnten, freuen wir uns über Feedback, Anregungen und Kritik. Die Mitarbeiter der Gruppe Energiemanagement erreichen Sie hier. Ansehen
Der Workshop „Energieinformatik 2010“ richtet sich an DoktorandInnen der Informatik, die sich in ihrer Forschungstätigkeit innerhalb der Energiewirtschaft bewegen und soll die Möglichkeit eröffnen, aktuelle Arbeiten – von der gegebenenfalls noch unausgereiften Idee bis hin zu Ergebnissen der Dissertation – vorstellen und mit InformatikerInnen innerhalb der gleichen Domäne diskutieren zu können.
Für das Workshop-Programm sind daher sowohl wissenschaftliche Langbeiträge als auch Arbeitsberichte in Form von Kurzbeiträgen willkommen. Die weiteren Informationen zum Call for Papers finden Sie hier zum Download.