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08.12.2016

Smart Grid Teaching Lab als „Innovationsprojekt made in Weser-Ems“ durch OLEC gefördert

OFFIS erhält Fördermittel gemeinsam mit der BFE, Particon GmbH und Universität Oldenburg

Die Digitalisierung der Energiewende führt zu einem zunehmenden Rollout von Informations- und Kommunkationstechnik (IKT) wie intelligenten Messsystemen, Smart Meter Gateways und neuen Automatisierungssystemen. Smart Grids werden daher ein hochgradig vernetztes System von Erzeugern, Verbrauchern, Speichern, Netzbetriebsmitteln, intelligenten Automatisierungssystemen und IKT sein. Gerade in der akademischen Lehre sowie der beruflichen Aus- und Weiterbildung ist das komplexe Zusammenwirken von elektro- und informationstechnischen Komponenten in Smart Grids allerdings nicht ohne weiteres vermittelbar – es fehlt oft die Möglichkeit, praktische Erfahrungen und didaktisch nutzbare Demonstrationen in die Aus- und Weiterbildung einzubeziehen.

Diesem Thema widmet sich OFFIS im nun bewilligten Projekt „Smart Grid Teaching Lab – Smart Grids in Lehre und Ausbildung erfahrbar machen“ gemeinsam mit der BFE und Universität Oldenburg unter Leitung der Particon GmbH. Im Rahmen des durch OLEC und auf Empfehlung des Strategierates Energie geförderten Projekts wird ein für Lehre sowie Aus- und Weiterbildung geeignetes Smart Grid Teaching Lab konzipiert und in einer ersten Ausbaustufe umgesetzt. Dazu stellt OFFIS das „Smart Energy Simulation and Automation Labor“ (SESALab) zur Verfügung, um ein ausgewähltes Niederspannungsnetz einschließlich der angeschlossenen Verbraucher und Erzeuger simulativ nachzubilden. Die Particon bindet, unterstützt durch OFFIS, ihren Flexibilitätsmanager ISAAC – ein intelligentes Automatisierungssystem, das die Freiheitsgrade dezentraler Anlagen für einen stabilen Netzbetrieb erschließt – über die Simulationsmiddleware mosaik an die Simulation an, um so einen Smart-Grid-Betrieb abzubilden. Mittels einer gemeinsam zu entwickelnden interaktiven Visualisierung werden Netz- und Anlagenzustände visuell aufbereitet und interaktive Steuerungsmöglichkeiten angeboten – so sollen Zusammenhänge am konkreten Beispiel erklärt werden können und ein interaktives Hands-on der Studierenden bzw. Auszubildenden ermöglicht werden.

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