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19.12.2016

BMWi gibt grünes Licht: Energiewendeprojekt “Designetz“ startet am 1. Januar

Jetzt ist es amtlich: Das Energiewendeprojekt „Designetz“ (www.designetz.de) geht am 1. Januar 2017 an den Start. Das ambitionierte Ziel der 46 Projektpartner unter Konsortialführung von innogy SE ist es, die »Blaupause« für die Energiewende zu entwickeln. Rund 30 Mio. Euro Fördermittel steuert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bei. Der Förderantrag des Konsortialführers wurde am 06. Dezember 2016 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie übergeben und das OFFIS - Institut für Informatik erhielt am 16. Dezember seinen Förderbescheid als Projektpartner. Im Rahmen des Projekts verantwortet OFFIS zwei Arbeitsschwerpunkte. Zum Einen unterstützt OFFIS den Konsortialführer methodisch bei der Erfassung der IKT-Anforderungen in den Demonstratoren mit Hilfe von Use Cases und bei der Dokumentation der Smart Grid-Architekturen. Zum Anderen sollen im Projekt die netzdienlichen Flexibilitäten mit Hilfe von "mosaik" simuliert werden und basierend darauf Algorithmen zur Planung der Flexibilitätsabrufe zusammen mit Designetz-Partnern entwickelt werden.

„Designetz“ adressiert zentrale Voraussetzungen für das Funktionieren der Energiewende: Die intelligente Vernetzung von vielen dezentralen Energieerzeugern und -verbrauchern vom ländlichen bis hin zum urbanen Raum und hochindustrialisierten Ballungszentren. Ziel ist die Integration der fluktuierenden Einspeisung aus erneuerbaren Energien in das Gesamtsystem unter Einsatz intelligenter Netze, innovativer Speicher und sogenannter abschaltbarer Lasten, ohne Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit aus den Augen zu verlieren. Folgerichtig sind im Konsortium Unternehmen aus Industrie, Stadtwerke sowie Institutionen aus Wissenschaft und Forschung wie das OFFIS - Institut für Informatik vertreten. „Designetz“ wird zudem in gleich drei Bundesländern umgesetzt, namentlich in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Sie bieten nicht nur die unterschiedlichen Gegebenheiten und Strukturen von Regionen mit hohen Überschüssen an erneuerbarer Energieerzeugung bis hin zu ausgewiesenen Lastzentren. Hier leben mit über 22 Mio. Einwohnern auch mehr als ein Viertel der Bevölkerung Deutschlands.

Das Projekt „Designetz“ ist Teil des Förderprogramms „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ (SINTEG) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Ziel ist es, in großflächigen „Schaufensterregionen“ skalierbare Musterlösungen für eine umweltfreundliche, sichere und bezahlbare Energieversorgung bei hohen Anteilen erneuerbarer Energien zu entwickeln und zu demonstrieren. Im Zentrum stehen dabei die intelligente Vernetzung von Erzeugung und Verbrauch sowie der Einsatz innovativer Netztechnologien und -betriebskonzepte. Die gefundenen Lösungen sollen als Modell für eine breite Umsetzung dienen.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung unter https://news.innogy.com/bmwi-gibt-grunes-licht-fur-innogy--energiewendeprojekt-designetz-startet-am-1-januar

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